Wer wagt, gewinnt – Rückblick auf unseren 250. Clubabend

Teilnehmende des 250. Clubabends der Wiesbadener Toastmasters lachen und heben gemeinsam die Arme.

Autor: David Spira

„Wer wagt, gewinnt!“ Unter diesem inspirierenden Motto feierten wir am 16. September 2026 einen echten Meilenstein: unseren 250. Clubabend beim Rhetorik-Club Wiesbaden. Passend zum Jubiläum führte uns Susanna auf eine herzliche und lebensfrohe Art als Toastmaster des Abends charmant durch das Programm.

Zwischen tiefen Gedanken und echten Begegnungen

Den Auftakt machte Präsident Jamal Panah mit einer sehr persönlichen Eröffnung. Er sprach darüber, wie schnell Worte verletzen können, wie nah menschliches Miteinander und Reibung beieinanderliegen und eröffnete somit den Abend.

Danach stellte David das dazugehörige Wort desselben vor: „Resilienz“ und stellte die Frage: Wie schaffen wir es, schwierige Situationen mit Humor zu nehmen und innere Widerstandskraft aufzubauen? Die Vortragenden versuchen übrigens, das jeweilige Wort des Abends spontan in ihren Reden wieder aufzugreifen.

Ein weiteres Highlight war Jamals poetischer Beitrag im Rahmen der „Poesie des Abends“: Ausdrucksstark und völlig frei trug er ein Gedicht vor, das den Raum für einen Moment völlig in den Bann zog und zeigte, was durch Übung auf der Bühne möglich ist.

Drei Reden, drei faszinierende Blickwinkel

Marko Beesdo nahm uns mit seiner Rede „Stille im Kopf“ mit in die Herausforderung unseres modernen Geistes. Ständig prasseln Gedanken auf uns ein, und selten sind wir wirklich im Hier und Jetzt. Marko gab uns Denkanstöße, wie man diesen mentalen Autopiloten öfter mal ausschalten kann. Monika Pubantz sprach unter dem Titel „Der Weg, den ich nie wählte“ über einen ganz persönlichen Erfolg: Eigentlich wollte sie nur ihre Englischkenntnisse verbessern – und entdeckte dann eine App für sich, über die sie mit Menschen aus aller Welt gemeinsam üben kann. Daraus haben sich schon viele interessante Gespräche und auch echte Freundschaften gebildet. Eine schöne Geschichte darüber, wie das Verlassen gewohnter Pfade unerwartete Verbindungen schafft.

Oliver Bayer stellte in „Wen fragst du? Fragst du wen?“ eine fundamentale Frage für den Entscheidungsprozess. Wenn wir vor schweren Entscheidungen stehen, fragen wir oft andere. Doch deren Rat ist immer durch deren eigene Perspektive gefärbt. Oliver regte dazu an, öfter mal den Mut zu haben, den eigenen Antworten und der eigenen Intuition zu vertrauen.

Spontane Energie bei den Stegreifreden

Nach den vorbereiteten Reden übernahm Oskar Adam als erfahrenes Mitglied die Moderation der Stegreifreden. Das Prinzip:

Ohne Vorbereitung ein bis zwei Minuten sprechen. Das Besondere an diesem Abend: Auch Gäste wie unter anderem Elena wagten den Sprung ins kalte Wasser – und das mit unglaublich viel Energie, Charisma und großartigen Vorträgen, die das Publikum begeisterten!

Sabine Stiebler bewies im Anschluss bei der Vorstellung des Club Business, dass organisatorische Themen keineswegs trocken sein müssen: Spontan holte sie sich Verstärkung und bat zwei Mitglieder auf die Bühne – mit einer ordentlichen Portion Humor und viel frischem Wind erinnerte sie daran, wie wichtig der gemeinsame Rückhalt für unseren Club ist.

Konstruktives Feedback und ein herzlicher Ausklang

Was Toastmasters auszeichnet, ist die einzigartige Feedback-Kultur. Bewerter wie Elias Gassmann, Saskia Uebach und Maria Jünker gaben den Rednern wertschätzendes und konstruktives Feedback. Sarah Glöckle bewertete die Stegreifreden, Jason hielt als Äh-Zähler die Füllwörter – gewohnt humorvoll – im Blick, und Sabine wachte als Timer über die Zeit.

Höchste Konzentration und volle Aufmerksamkeit waren dann bei dem Quiz des Abends gefragt, welches Carmen Lichtenberg als Memory Master leitete. Mit kurzen, knackigen Fragen zu den Inhalten der vorherigen Reden forderte sie das Publikum heraus – und wer als Erstes den Namen der jeweiligen Rednerin oder des Redners rief, auf den die Frage zutraf, holte sich die Punkte.

Als Gesamtbewerter übernahm Marc-Alexander Ernst eine besonders anspruchsvolle Aufgabe: Er war dafür zuständig, all jene Akteure und Rolleninhaberinnen zu bewerten, die im Laufe des Abends noch kein direktes Feedback erhalten hatten, und rundete den offiziellen Teil mit einem humorvollen Blick auf das gesamte Geschehen ab. Nach den organisatorischen Worten und der Verabschiedung von Jamal klang der Abend wie gewohnt bei angeregten Gesprächen und bester Stimmung aus.

Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an unsere Saalmeisterin Saskia Uebach, die wie gewohnt für einen reibungslosen Ablauf und eine rundum gelungene Wohlfühlatmosphäre gesorgt hat.

Werde Teil unseres Netzwerks!

Du möchtest deine eigene Komfortzone erweitern, spontaner sprechen lernen oder in einem sicheren Umfeld an deiner Rhetorik feilen? Komm zu unserem nächsten Treffen am 21. Oktober 2026 vorbei – Gäste sind bei den Wiesbadener Toastmasters herzlich willkommen!

Einblicke in unseren 250. Clubabend