Mut zur Verwandlung: Raus aus der Komfortzone

Von Saskia Übach

Unser Clubabend auf der Dachterrasse stand ganz unter dem Motto „Mut zur Verwandlung – Raus aus der Komfortzone“. Und das Motto war Programm!

Schon zu Beginn gab es einige Premieren: Unser neuer Präsident Jamal eröffnete den Abend, und Elias wagte sich zum ersten Mal in die Rolle des Toastmasters. Mit viel Charme führte er durch das Programm und meisterte seine Premiere souverän.

Spätestens mit dem Wort des Abends – „Aufbruch“ – machte Ralf klar, worum es an diesem Abend gehen sollte: Neues ausprobieren, Veränderungen zulassen und den Mut haben, die eigene Komfortzone zu verlassen.

Für einen gelungenen Einstieg sorgte anschließend Monika. Mit einem speziell auf Toastmasters zugeschnittenen Witz brachte sie die Dachterrasse zum Lachen und lockerte die Stimmung auf, bevor es mit den vorbereiteten Reden losging.

Drei Reden, viele Impulse

Den Anfang machte Thomas mit einer inspirierenden Rede über das Führungsmodell PERMA. Er zeigte, wie positive Emotionen, Engagement, gute Beziehungen, Sinnhaftigkeit und sichtbare Erfolge nicht nur Teams stärken, sondern auch gute Führung ausmachen. Ein spannender Denkanstoß für alle, die Verantwortung übernehmen – im Beruf oder im Ehrenamt.

In der zweiten Rede überraschte Oliver das Publikum mit ungewöhnlichem Anschauungsmaterial: Bauklötze, eine Anzugsjacke und eine Dose Red Bull. Was auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun hatte, entwickelte sich zu einer anschaulichen Erklärung der drei Überzeugungsmittel Logos, Ethos und Pathos. Seine Botschaft: Gute Reden brauchen nicht nur Struktur und Glaubwürdigkeit, sondern auch Leidenschaft.

Auch Sabine nahm uns mit in die Welt der Führung. Anhand ihrer Erfahrungen aus der Hotelbranche zeigte sie eindrucksvoll, wie sehr der Führungsstil das Arbeitsklima beeinflussen kann. Sie erzählte, welche Veränderungen sie selbst umgesetzt hat und wie daraus ein wertschätzenderes Miteinander entstanden ist. Am Ende blieb eine Frage im Raum, über die sicher viele noch nachgedacht haben: Wie führe ich eigentlich – und wie möchte ich auf andere wirken?

Roadtrip mal anders

Bei den Stegreifreden wurde es dann spontan, kreativ und herrlich unterhaltsam. Das Thema lautete „Roadtrip“ – und die Antworten hätten unterschiedlicher kaum sein können.

Marco beispielsweise wurde gefragt, was er tun würde, wenn ihm unterwegs das Geld ausgeht. Seine spontane Antwort: „Ich verkaufe meinen Körper … als Umzugshelfer, Küchenhilfe oder Handwerker.“ Der Lacher war ihm sicher.

Lena hingegen bekam plötzlich einen geheimnisvollen Anhalter ins Auto. Ihre Lösung? Einfach gemeinsam weiterfahren und schauen, welches Abenteuer als Nächstes wartet.

So entstand ein buntes Potpourri aus verrückten Ideen, überraschenden Wendungen und jeder Menge Humor – genau das, was Stegreifreden ausmacht.

Ein gelungener Abschluss

Zum Abschluss stellte Jamal noch einmal den neu gewählten Vorstand vor. In den Bewertungen wurden vor allem die vielen persönlichen Beispiele, die klare Struktur der Reden und die lockere, authentische Art der Vortragenden gelobt.

Ein Abend voller Premieren, inspirierender Impulse und mutiger Schritte aus der Komfortzone. Oder, um beim Wort des Abends zu bleiben: ein echter Aufbruch.

Impressionen des Abends