Dezember 10

Ein Überraschungsgast aus München

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Am Mittwoch den 4. Dezember trafen wir uns zu unserem regelmäßigen Übungsabend wie gewohnt um 19.15 im 4. Stock des Hilde-Müller-Hauses. Nachdem die Stühle und Tische in einer U-Formation organisiert waren konnte der Übungsabend pünktlich um 19.30 beginnen.
Toastmaster des Abends war Christoph. Er hat, wie von ihm nicht anders gewohnt, strukturiert und souverän durch den Abend geführt.
In der Regel sind die Übungsabende klar gegliedert. Diesmal hatten wir drei vorbereitete Reden und danach unsere obligatorische Stegreifreden-Runde.
Zunächst hat unser Präsident die Runde mit Grußworten eröffnet und unsere Gäste begrüßt. Ganz besonderes hieß er einen Überraschungsgast aus München herzlich Willkommen.

AUTOR: Oskar Adam

Christoph Stoppok – Der Toastmaster des Abends

Das AIDA-Prinzip

Die erste vorbereitete Rede wurde von Ivo vorgetragen. Ivo schilderte in seiner unverwechselbaren Art wie wir unseren Club mit Hilfe eines öffentlichen Auftritts stärker bekannt machen können. Seine Idee, mit Hilfe des AIDA-Prinzips (Attention/ Interest/ Desire/ Action) auf die Rhetorik aufmerksam zu machen.
Zu diesem Zweck könnten wir, so das Vorhaben, mit fünf Rednern, die auf einer Kiste oder Podest stehen, auf dem Mauritiusplatz in der Innenstadt von Wiesbaden auftreten und mit Hilfe von ungewöhnlichen Reden, z. B. „Schafft die Straßen ab, baut Wasserwege“ oder „Eine U-Bahn für Wiesbaden“ Aufmerksamkeit hervorrufen. Die Idee ist, durch die Präsentation und das demonstrieren von Redekunst Interesse an der Rhetorik zu generieren und neue Gäste bzw. Mitglieder zu werben. Ivo erläuterte sehr verständlich das AIDA-Prinzip.

Die Bienen und das Volk

Das schöne bei den Toastmastern ist die Tatsache, daß jeder Toastmaster, wenn er sich auf Reisen befindet, auch andere Rhetorik-Clubs besuchen kann.
Veronica von den Toastmasters in München hat ihre Reise nach Wiesbaden zum Anlass genommen unseren Übungsabend mit einer emotionalen Rede über ein ungewöhnliches Volksbegehren zu bereichern: Ihr Vater, ein Hobby-Imker, hat ihre Liebe zu den Bienen und der Honig-Produktion geweckt. Plötzlich stellten die Imker fest, daß immer mehr Bienen tot aufgefunden wurden. Das Bienensterben machte die Hobby-Imker sehr betroffen und man organisierte in München ein Volksbegehren. Durch viel Einsatz und Mühe gelang es der Gruppe 1,7 Millionen! Unterschriften zu sammeln. Die Aktion war dermaßen erfolgreich das selbst in dem konservativen Bayern der Ministerpräsident aufmerksam wurde und einen Runden Tisch „Rettet die Bienen“ ins Leben gerufen hat. Man kann Veronica und ihren Mitstreitern gratulieren und zurufen: Kompliment – weiter so.

Senk ju for träveling wis Deutsche Bahn

Sascha hielt die dritte vorbereitete Rede des Abends. Eine humorvolle Rede. Er beschrieb sehr anschaulich und in gesprochenen Bildern, wie es ihm anlässlich einer Dienstreise nach Hamburg mit der Deutschen-Bahn ergangen ist.

Sein Fazit: Man sollte bei Reisen mit der Bahn
1. viel Zeit mitbringen und
2. in der Lage sein, Deutschland auch mal außerhalb des Reiseplans kennenzulernen und 3. mit einer gehörigen Portion Humor kann auch das Reisen mit dem Zug Freude machen.

Danke an alle Akteure dieses wieder einmal sehr schönen Abends. Insbesondere Dank an die etwas stilleren Protagonisten, den Zeitnehmer, den Füllwortzähler und an diejenigen die dies alles im Hintergrund organisieren.


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